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Wie führt man ein Wohnungsübergabeprotokoll richtig durch?

In der Regel verlangt der Vermieter bei einer Immobilienvermietung eine Kaution, die vor der Schlüsselübergabe zu zahlen ist. Dabei handelt es sich um eine Summe, die der Mieter vor der Schlüsselübergabe an den Vermieter zahlen muss. Sie wird ihm teilweise oder vollständig zurückerstattet, je nachdem, ob er die Wohnung in ihrem ursprünglichen Zustand oder noch schlimmer zurückgibt. Um Streitigkeiten am Tag der Abreise des Mieters zu vermeiden, ist es ratsam, eine Bestandsaufnahme bei Ein- und Auszug durchzuführen. Diese beiden Dokumente werden so miteinander verglichen, um das Ausmaß der Schäden an der Wohnung zu bewerten. Damit das Protokoll gültig und einklagbar ist, muss sein Inhalt laut dem am 1. Juni 2016 veröffentlichten Dekret den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Die Bedingungen für das Dokument zur Bestandsaufnahme bei der Einreise

Als Vermieter sollten Sie eine Standardvorlage verwenden. Ihr Mieter sollte darin die gesetzlich vorgeschriebenen Inhalte finden. Sie sollten das Formular vervielfältigen und ihm eine Kopie aushändigen. Jede Seite des Dokuments muss von beiden Unterzeichnern des Mietvertrags paraphiert, datiert und unterschrieben werden. Damit das Übergabeprotokoll seinen Zweck erfüllt, müssen Sie am Tag des Auszugs Ihres Mieters auch das Übergabeprotokoll ausfüllen. Bewahren Sie ein Exemplar jeder dieser Formalitäten sorgfältig auf, um sich im Falle einer Reklamation zu schützen.

Die Umgebung gut inspizieren

An dem Tag, den Sie für das Wohnungsübergabeprotokoll wählen, darf Ihnen kein Detail entgehen. Alles muss in dem Dokument festgehalten werden. Jede Einrichtung und jedes Zimmer muss mit dem jeweiligen Zustand „neu“, „abgenutzt“ oder „schlecht“ aufgeführt werden. Verwenden Sie klare und präzise Begriffe, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Achten Sie darauf, jeden Winkel und jede Einrichtung der Wohnung zu inspizieren, einschließlich der Beleuchtung, der Fliesen, der Farbe usw. Vergessen Sie nicht, die letzten Zählerstände für Strom, Wasser und Gas zu notieren. Zögern Sie nicht, Fotos zu machen, die Ihnen später als Beweismittel dienen können.

Mahnungen, die der Mieter machen kann

In der Regel hat der Mieter 10 Tage Zeit, um den Vermieter auf ein Problem oder eine Beschädigung hinzuweisen, die nicht im Übergabeprotokoll vermerkt wurde. Diese Bemerkung sollte mittels eines eingeschriebenen Briefes mit Rückschein gemacht werden. Diese eingereichten Probleme werden später dem Dokument hinzugefügt. Beachten Sie, dass der Vermieter in manchen Fällen bereit ist, Schäden an der Immobilie anzuerkennen, die erst Monate nach der Übergabe der Schlüssel an den Mieter bemerkt wurden.

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